Friedenslauf von Raben Steinfeld nach Parchim

28. August 2016  Veranstaltungen

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Am 1. September ist Weltfriedenstag, der an den Beginn des 2. Weltkrieges und die Millionen Opfer von Kriegen erinnert. Traditionell veranstalteten wir heute unseren Friedenslauf von Raben Steinfeld nach Parchim.

Marcel Eggert hielt in Raben Steinfeld dieses Jahr die Eröffnungsrede und ein Plädoyer gegen Waffenexporte und ein weiteres Auseinanderdriften und Vergiften der Gesellschaft durch rechte Stimmungsmache. Unsere MarathonläuferInnen erreichten trotz brütender Hitze Parchim. Erschöpft, aber glücklich. Clemens Russell nahm selbst am Lauf teil und zeigte sich begeistert vom Durchhaltewillen der TeilnehmerInnen. Ein großes Dankeschön auch an unsere Teilnehmer von DIE LINKE.Nordwestmecklenburg!

Infostand auf dem Marktplatz

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Am Donnerstag stellte sich unser Wismarer Direktkandidat Horst Krumpen den Fragen und Meinungen der Bürger am Infostand auf dem Marktplatz. Nicht nur Einwohner sondern auch Urlauber suchten das Gespräch mit den Genossen und informierten sich über Ziele und Inhalte der Partei DIE LINKE zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Informationsmaterial wurde gerne entgegengenommen, um später in Ruhe die Kernaussagen linker Politik nachzulesen zu können.

Infostand am Platz des Friedens

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Die „heiße Phase“ des Wahlkampfes ist im vollen Gange, so auch in Wismar. Am Platz des Friedens hatte der Vorsitzende der Basisorganisation Wendorf Harald Kothe einen Infostand organisiert. Viele gerade auch ältere Wählerinnen und Wähler nutzen die Gelegenheit, um mit dem Landtagskandidaten Horst Krumpen und der Vorsitzenden der Bürgerschaftsfraktion Christa Hagemann, sowie Sabine Wolny und Ilse Eritt ins Gespräch zu kommen. Besonderes Gesprächsthema vieler Rentnerinnen und Rentner war dabei die seit Jahrzehnten von den LINKEN erhobene Forderung nach einer Rentenangleichung zwischen Ost und West.

Horst Krumpen betonte auch hier noch einmal: „dass die „Augenwischerei“ des noch amtierenden Ministerpräsidenten in dieser Frage nicht genug ist. Wer den jetzigen Rentnern ein paar Euro mehr geben will und dies zu Lasten der Renten der jetzt noch arbeitenden Menschen in Mecklenburg organisieren will, der zwingt spätestens in einigen Jahren diejenigen, die dann in Rente gehen, in die Altersarmut. Da machen wir als LINKE nicht mit. Wir wollen eine auskömmliche Rente für alle in Ost und West, auch für die, die jetzt mit ihren niedrigeren Ostlöhnen kämpfen.

Björn Griese am Infostand in Gadebusch

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Viele interessante Gespräche führte unser Direktkandidat im Landtagswahlkreis 28 (Nordwestmecklenburg II), Björn Griese, heute am Infostand am EKZ in Gadebusch. Thematisch ging es dabei von Kinderbetreuung, über Rente und Hartz IV bis hin zu Integration. Der Kandidat und seine Unterstützerinnen erfuhren dabei viel Zustimmung für die Vorschläge der LINKEN zu diesen Themenbereichen.

„Oldenburg vor Ort“ – „heiße Gespräche“ am Grill

23. August 2016  MdL Simone Oldenburg, Wahlen

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Viele Interessierte besuchten am Montag und Dienstag unsere Infostände auf dem Klützer Markt und am Netto-Markt in Schönberg. Dass wir mit unserer Arbeit der vergangenen Jahre sowie mit unseren Positionen überzeugen, zeigte sich beim anschließenden Grillfest in der „Alten Schmiede“ in Damshagen bzw. im Naturbad in Schönberg. Zahlreich folgten Vereine und Privatpersonen unsrer Einladung und waren neugierig und gespannt auf die vielen Gespräche, die wir gemeinsam oder individuell führten.

Wenn RECHTS keine Alternative ist – Diesmal die LINKE

23. August 2016  Horst Krumpen, Veranstaltungen

Unter diesem Motto hat der Wismarer Landtagskandidat Horst Krumpen am 10 km Schwedenlauf am Sonntag den 21. August teilgenommen. Mit einer Zeit von 42:02 Minuten belegte er einen guten 45. Platz in der Gesamtwertung aller Männer über 18 Jahre.

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Es war ein für alle sichtbares Zeichen, dass die LINKE sich auch den sportlichen Herausforderungen gerne stellt :-).

Die nächste sportliche Herausforderung erwartet den Kandidaten am Samstag den 27.8.2016 auf der Strecke von Schwerin nach Parchim, wo er unter dem gleichen Motto am rund 40 km Friedenslauf der LINKEN teilnehmen wird.

Willkommen zum Sommerfest in Gadebusch

Plakat_SommerfestAm 27. August ist es wieder soweit. Das 7. Sommerfest der Gadebuscher Linkspartei findet auf der Museumsanlage am Burgsee in der Amtsstraße statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen und natürlich ist bei der LINKEN der Eintritt frei.

Wie auch in den Jahren davor wird es wieder eine Tombola geben, organisiert vom „Ortsverein des Arbeitslosenverbandes Gadebusch“. Neben Musik, Kinderspiele, Bogenschießen und Armbrustschießen für Kinder steht das 7. Gadebuscher Sommerfest ganz im Zeichen der Landtagswahl am 4. August. Für Essen und Getränke ist gesorgt und es ist viel Zeit für lockere Gespräche mit unseren Gästen.

Wir können die Kandidaten für den Landtag Björn Griese (Wahlkreis 28), MdL Simone Oldenburg (Wahlkreis 27) und Horst Krumpen (Wahlkreis 10) begrüßen. Weitere Gäste sind Dietmar Bartsch (MdB) und Martina Bunge.

Wie jedes Jahr möchte DIE LINKE vor Ort die Zeit nutzen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. So wird es dieses Jahr sicherlich ein Höhepunkt sein, wenn Eva von Angern, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag von Sachsen-Anhalt uns über die parlamentarische Arbeit der dortigen AfD Fraktion unterrichtet.

Am heutigen Infostand in Bad Kleinen

20. August 2016  Björn Griese, Wahlen

Björn Griese im Wahlkreis 28:

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„Gerade am Infostand vor dem Edeka in Bad Kleinen über die Alternativen der LINKEN zur rot-schwarzen Stillstandspolitik informiert.“

Ländlicher Raum bleibt Lebenswert!

18. August 2016  Horst Krumpen, Wahlen

Horst_Krumpen_q160Wahlkreis 10 – Horst Krumpen:

Wer gerne auf dem Land lebt und seine Familie und Freunde vor Ort hat, der möchte dort auch möglichst lange selbstbestimmt leben. Wer im Dorf verwurzelt ist und seinen eigenen Garten pflegt und vielleicht ein kleines Häuschen sein eigen nennt, der möchte möglichst auch im hohen Alter seine Wurzeln nicht verlieren. Lässt sich in diesem sozialen Umfeld vieles durch Freunde, Familie und Nachbarschaftshilfe regeln, so kommt dieses „Netz“ doch irgendwann an seine Grenzen. Wir LINKE wissen um die Probleme vor Ort, wir wissen dass viele ältere Ärztinnen und Ärzte keine Nachfolger finden. Wir wollen als LINKE eine wohnortnahe ärztliche Versorgung wieder sicherstellen, ein Mensch mit mehr als 80 Jahren soll keine ewigen Fahrten unternehmen müssen um zum Arzt zu kommen. Trotzdem soll es ermöglicht werden zu Hause alt zu werden. Das uns allen in Erinnerung gebliebene Bild von “ Schwester Agnes “ ist Sinnbild dafür, dass es auch anders geht – dafür kämpft DIE LINKE.

Wir betrachten mit Sorge die bereits stillgelegten Bahngleise und engagieren uns für den Erhalt der Südbahn. Die Strecke betrifft den Landkreis Nordwestmecklenburg nur am Rande, aber wehre den Anfängen, deshalb unterstützen wir die Volksinitiative pro Südbahn. Die Landesregierung darf die Mobilität in unserem Land nicht weiter einschränken, die Südbahn steht insofern nur für den ersten Schritt in Richtung einer aussterbenden ländlichen Region. Wir LINKE setzen uns dafür ein, dass jedes Dorf an den Öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen wird, sei es durch Sammeltaxen oder durch Bus und Bahn. Wir wollen eine Abstimmung der Fahrpläne, Tarife und Sozialtarifen über Kreisgrenzen hinweg, langjährige gut funktionierende Verkehrsverbindungen der Kreisgebietsreform geopfert worden, auch da muss sich etwas ändern zum Wohle der Menschen, dafür werden wir uns als LINKE engagieren.

Die große Koalition in M-V – Kein großer Wurf in der Regierungsarbeit

Simone Oldenburg_160Von Simone Oldenburg, Kandidatin der LINKEN zur Landtagswahl auf Platz 2 der Landesliste sowie Direktkandidatin im Wahlkreis 27 (Nordwestmecklenburg I). Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion.

Fünf Jahre ist es nun her, dass die große Koalition unter Führung der SPD ihre Koalitionsvereinbarung für die Zeit zwischen 2011 und 2016 mit viel Tamtam verabschiedet hat. Es ist also Zeit, abzurechnen. Was haben Sozialdemokraten und Christdemokraten den Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften versprochen und was haben sie realisiert?

Sie versprachen, die Finanzausstattung der Berufsschulen zu verbessern. Nichts ist geschehen, denn weitere Berufsschulen wurden in den vergangenen fünf Jahren geschlossen oder zu Außenstellen degradiert. M-V ist weiterhin Tabellenletzter in der Finanzausstattung der Berufsschulen im bundesweiten Vergleich. Noch immer bricht jeder dritte Jugendliche seine Ausbildung vorzeitig ab und jeder fünfte Jugendliche fällt am Ende der Ausbildung durch die Prüfung. Und noch immer muss fast jeder Auszubildende die Fahrt in die Berufsschule selbst finanzieren. Sieht so die Umsetzung des Versprechens aus der Koalitionsvereinbarung aus?

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Nordwestmecklenburg – Ein Ort zum Leben und Arbeiten

12. August 2016  Björn Griese, Wahlen

Bjoern_Griese_q160Wahlkreis 28 – Björn Griese:

Nordwestmecklenburg ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen des Landes. Wir haben viel zu bieten, wunderschöne Landschaften in Ostseenähe, Charmante Alte Städte und große Gemeinden. Die meisten Menschen, die hier wohnen, verbringen hier auch gerne ihre Freizeit. Aber sie müssen mobil sein, um zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt zu kommen. Ein flächendeckender Nahverkehr, bei dem sich Bus und Bahn ergänzen, ist wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir wollen einen integrativen Landesverkehrsplan, der ein Hauptnetz für Bus und Bahn landesweit bestimmt. Möglichst enge Taktzeiten müssen das Hauptnetz durch regionale Nahverkehrskonzepte ergänzen. In NWM wurde dies bereits angegangen muss jedoch weiter verbessert werden.

Der Tourismus, der von der schönen Natur profitiert, bietet vielen Menschen in der Region Arbeit. Entscheidend ist, dass  auch hier die Rahmenbedingungen stimmen. Für DIE LINKE gilt das Modell „Gute Arbeit“ als realistisch und ist Voraussetzung dafür, dass Menschen eine gute Lebensperspektive  haben. Gute Arbeit ist unbefristet, gut bezahlt, hat gute Arbeitsbedingungen und ist mit dem Privatleben vereinbar. Als Niedriglohnland kommen wir nicht weiter! Wir wollen Rahmenbedingungen ändern um vorhandene Arbeitsplätze zu erhalten und neue, existenzsichernde zukunftsfähige Arbeit zu schaffen.

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Wo versickert unsere Rente?

07. August 2016  Horst Krumpen, Wahlen

Wahlkreis 10 – Horst Krumpen:

Früher war nicht alles besser, aber doch vieles sicherer als heute. Zur Sicherheit gehörte es auch, dass wir am Ende eines langen Arbeitslebens ein gutes Auskommen der wohlverdienten Rente hatten. Diese Gewissheit ist seit  Schröder und Co Geschichte.

Horst_Krumpen_q160Das Renteneintrittsalter angehoben, im Gegenzug immer weniger Geld. Immer mehr Rentnerinnen und Rentner, die von dem wenigen noch Steuern zahlen oder Geld vom Staat, in Form von Grundsicherung, bekommen um zu überleben. Aktuell erleben wir, angestoßen von einem der mit 73 Jahren die Finanzgeschicke des Staates bestimmt, eine Debatte um längere Lebensarbeitszeit. Auf  Bundesebene ist unsere Position klar, wir lehnen all diese Ideen, uns um einen auskömmlichen Lebensabend zu bringen, ab.

Eine Neustrukturierung ist notwendig. Warum sollen nicht alle in das System einzahlen, auch die die oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen, ihren prozentualen Anteil ins System der solidarischen Rentenversicherung einbringen? Auch in MV leben viele Menschen mit einem Einkommen, das deutlich über dieser Grenze liegt. Warum sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, oder Kapitaleinkünfte nicht Rentenversicherungspflichtig? Wenn wir alle Einkunftsarten und alle erwerbstätigen in die Rentenversicherung einbeziehen, dann ist für alle auch eine gute Rente drin. Zum Landtagswahlkampf wird das Thema durch den amtierenden Ministerpräsidenten, der regelmäßig das Thema Rentenangleichung Ost/ West in die Debatte einbringt.

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Wahlkampf – oder christliche Hexenjagd?

LINKE fordert Rückkehr zur Sacharbeit

Der Kreisvorsitzende der LINKEN Nordwestmecklenburg und die Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar haben gemeinsam zu dem Antrag der CDU Fraktion beraten, der für die Juli-Sitzung der Bürgerschaft vorliegt. Der Appell an „das betroffene Mitglied zum Ergebnis der Überprüfung durch die Stasiunterlagenbehörde“ gipfelt in der Forderung nach Rücktritt.

Horst Krumpen dazu:

Horst Krumpen „Ich fordere als Christ und LINKER die Partei mit dem christlichen Anspruch auf, ihrem selbst gewählten Anspruch endlich gerecht zu werden. Der Antrag dieser Fraktion ist sicher nicht getragen vom biblischen Anspruch des Verzeihens und auch kein Ausdruck der oft zitierten christlichen Nächstenliebe, sondern erinnert stark an eine politische Hexenjagd. Das von uns allen sehr geschätzte Mitglied der Bürgerschaft Detlef Bojahr, hat die Konsequenzen seiner 33 Jahre zurückliegenden IM Tätigkeit in mehrfacher Hinsicht seit mehr als 25 Jahren getragen. Spätestens im Jahr 2004 hat die Öffentlichkeit Kenntnis gehabt von der früheren IM Tätigkeit. Detlef Bojahr hat diese Tätigkeit 2004 ebenso wahrheitsgemäß angegeben, wie auch in den darauffolgenden Jahren bei allen öffentlichen Wahlhandlungen der Partei DIE LINKE. Diese christliche Fraktion sollte sich endlich wieder den Themen zuwenden, die die Menschen wirklich bewegen und keine längst durch, auch mit CDU Mitgliedern besetzte Ehrenkommissionen aufgearbeiteten „ollen Kamellen“, benutzen, um im Wahlkampf niedere Populismus-Instinkte zu bedienen. Nach Rücksprache sowohl mit Detlef Bojahr als auch mit der gesamten Fraktion weisen wir als Partei und Fraktion DIE LINKE das Ansinnen der CDU zurück.“

 

Detlef Bojahr äußert sich zu den Debatten um seine frühere IM-Tätigkeit wie folgt:

Detlef Bojahr„Ja ich habe bedingt durch meine Tätigkeit als Mitarbeiter des Oberbürgermeisters der Hansestadt Wismar auch mit der damaligen Staatssicherheit zusammengearbeitet. In der Zeit von 1969 bis 1983 auch als inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich mich immer an die geltenden Gesetze der DDR gehalten und es sind mir keine Menschen bekannt, die sich, wie die CDU es nennt, als „Opfer“ meiner Tätigkeit bezeichnen könnten. Ich habe diese Tätigkeit bei der ersten Überprüfung als Mitglied der Bürgerschaft im Jahr 2004 öffentlich bekannt. Ich nehme für mich in Anspruch, dass 33 Jahre nach Ende dieser Tätigkeit für mich das gleiche Recht gilt, wie für jeden Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der für öffentliche Wahlen antritt und gewählt worden ist. Bei meiner letzten Wahl in die Bürgerschaft waren alle Fakten auf dem Tisch und ich bin gewählt worden als Interessenvertreter von LINKEN und sozialen Ideen, für die ich auch weiterhin einstehen werde. Ein Rücktritt von meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar kommt für mich nicht in Frage.“

Horst Krumpen, Kreisvorsitzender

„Es ist an der Zeit“ – Bundeswehr raus aus den Schulen

25. Juli 2016  MdL Simone Oldenburg

bundeswehr_raus_aus_den_schulen_200x286Die Bundeswehrmarine schwimmt nicht, die Helikopter und Eurofighter fliegen nicht und die Transportmaschinen transportieren nicht. Unter diesen Umständen einer nicht einsatzfähigen Armee ist es uns Linken sehr wohl bewusst, dass die Bundeswehr dringend Spezialisten sucht, die entweder in der Lage sind, mit dem Chaos umzugehen oder Spezialisten, die eben Helikopter zum Fliegen bekommen oder Panzer zum Fahren. Aber niemand darf diese Nachwuchsspezialisten in den Schulen während des Unterrichts suchen. Deshalb stellten wir den Antrag, die Kooperationsvereinbarung des Bildungsministeriums mit dem Wehrbereichskommando Küste zu kündigen und somit die Suche nach minderjährigen Bundeswehr-Spezialisten während der Unterrichtszeit sofort einzustellen. Auch tragen wir den Verstoß Deutschlands gegen die UN-Kinderrechtskonvention nicht mit, wir verurteilen die Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und besonders an den Schulen. Jährlich werden mehr als 100 Jugendliche, die noch nicht volljährig sind, durch die Bundeswehr für den dienst geworben.

Lasst die Finger von den Kindern.

Alle Eltern achten auf ihre Kinder und sie wenden Gefahren von ihnen ab. In den Schulen müssen alle Treppen ein Geländer haben, Fenster dürfen nur im Beisein der Lehrkraft geöffnet werden, Garderobenhaken müssen nach innen zeigen, damit sich kein Schüler verletzt und Chemikalien haben eine Kindersicherung.

Wir wollen auch eine Kindersicherung, nämlich eine Sicherheit der Kinder vor einer Militarisierung in der Bildung. Es ist unstrittig, dass Deutschland in den Schulen verteidigt wird, aber nicht durch die Werbung der Bundeswehr, sondern durch den Erwerb von Kenntnissen, dass durch Wissenschaft und Technik unser Land sicher und wettbewerbsfähig gemacht wird und durch das Wissen darüber, wie Kriege entstehen und wie die Schülerinnen und Schüler sich unserer Verantwortung bewusst werden, Konflikte friedlich zu lösen.

„Bundeswehr raus aus den Schulen“ – Es ist an der Zeit.

 

Eigentümliches Demokratieverständnis von SPD-Landrätin Weiss

24. Juli 2016  Horst Krumpen

Kreistagsbeschluss zum Sozialtarif wird missachtet

Der Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion die LINKE hat auf eine Anfrage an die Landrätin zu dem vom Kreistag im letzten Jahr beschlossenen „Einführung eines Sozialtarif für Empfänger von Hartz IV, Grundsicherung und Sozialhilfe“ eine schriftliche Antwort erhalten, die einen offensichtlich eigentümlichen Umgang der SPD-Landrätin mit demokratisch gefassten Kreistagsbeschlüssen offenbart.

Der Kreistag hatte Mitte 2015 auf Antrag der Linksfraktion die Einführung eines Sozialtarifs im ÖPNV ab dem 1.1.2017 beschlossen. Die Einführung zum Januar 2017 – also ein Jahr nach dem Start des neuen Nahverkehrskonzeptes – wurde damals von der LINKEN akzeptiert, weil in vorangegangenen Diskussionen, erklärt wurde, dass noch Zahlen erhoben werden müssten. Der jetzige erste Stellvertreter der Landrätin, Mathias Diederich (CDU), erklärte dem Kreistag, dass niemand bis dato konkrete Zahlen nennen könnte, wie viele der betroffenen Personen den Nahverkehr dann mit einem Sozialtarif nutzen würden. Diese Zahlen müssen zunächst erhoben werden, um dann sagen zu können, welche Kosten für den Landkreis entstehen könnten. Ganzen Beitrag lesen »