Start der Filmreihe Rosa Looks

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt am Dienstag, den 15. Januar 19.00 Uhr zu dem Film „Rosa Luxemburg“ in das Filmbüro an der Bürgermeister-Haupt-Straße. An diesem Tag wurde vor 100 Jahren Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von rechten Freikorps-Offizieren ermordet. Die Regisseurin Margarethe von Trotta zeigt in dem Film die bewegte Lebensgeschichte der kämpferischen Sozialistin Rosa Luxemburg. In einer Mischung aus Spiel- und Dokumentarszenen wird die politische als auch private Seite der legendären Streiterin der Arbeiterbewegung und Kriegsgegnerin dargestellt.

DIE LINKE ist anders. DIE LINKE ist das, was du daraus machst.

Die Basisorganisation (BO) DIE LINKE. Amt Gadebusch hat auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen achtköpfigen Vorstand gewählt.

Die Mitgliederversammlung der Partei DIE LINKE hat einen neuen Vorstand ihrer Basisorganisation im Amt Gadebusch für die nächsten zwei Jahre gewählt und verständigte sich zu den Aufgaben in den Jahren 2019 bis 2021. Der alte und neue Vorsitzende Thomas Konieczny (3.v.l.) legte Rechenschaft über die Arbeit der BO in den letzten Jahren ab. Ein Schwerpunkt wird die Vorbereitung und die Gewinnung von Kandidaten für die Kommunalwahl im nächsten Jahr.  Unter dem Motto, DIE LINKE ist anders. DIE LINKE ist das, was du daraus machst ‘‘ bieten wir die Möglichkeit sich in die Kommunalpolitik, auch als Parteiloser einzubringen  und Einfluss auf Entscheidungen vor Ort zu nehmen.

Als Stellvertreter wurden Judith Keller (2.v.r.) und Dieter Lienshöft (1.v.l.) wiedergewählt. Außerdem ist es zu einer schönen Tradition geworden, Genossinnen und Genossen auch mal Danke zu sagen für ihre engagierte Arbeit in und für unsere Partei.

Am Rande der Versammlung wurde unser Neumitglied, Udo Müller, herzlich begrüßt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die geleistete  Arbeit des alten Vorstandes und beglückwünschen die Gewählten  des neuen Vorstands.

Scheckübergabe – Dezember 2018

DIE LINKE Amt Gadebusch spendet Erlös des Herbstmarktes  an die THW Jugend und die Jugendfeuerwehr Gadebusch

Auch in diesem Jahr, einer kleinen Tradition folgend, beteiligte sich die Gadebuscher LINKE mit einem eigenen Stand an dem Gadebuscher Herbstmarkt. Gegen eine kleine Spende wurden von den Mitgliedern und Sympathisanten bereitgestelltes Obst, Gemüse und viele Gartenkräuter an die Besucher abgegeben. Gesammelt haben wir dieses Jahr für die Jugendfeuerwehr Gadebusch und der THW Jugend Gadebusch. Beide Jugendgruppen wissen auch schon, wofür das Geld verwendet wird, für eine gemeinsame Weihnachtsfeier. Somit konnte die Linke Amt Gadebusch in den letzten 5 Jahren viele Gadebuscher Einrichtungen, die sich der Kinder- und Jugendarbeit widmen, mit insgesamt über 1000 Euro unterstützen.

Simone Oldenburg besuchte Gadebusch

Am 29.11.2018 konnten wir Simone Oldenburg, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag M-V, in Gadebusch begrüßen. Zunächst stand ein Gespräch mit dem Bürgermeister Ulli Howest auf dem Plan. Themen waren u.a.  die Auswirkungen des Finanzausgleichsgesetzes für Gadebusch, die weitere Entwicklung  und vor allem die Finanzierung der Sanierung des Gadebuscher Schlosses vom Land M-V und aus aktuellem Anlass die Windenergie hier die Errichtung von Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe zu Gadebusch und den umliegenden Gemeinden.

Anschließend besuchte Simone die ,,Fertigungstechnik NORD GmbH‘‘ in Gadebusch, einen der größten Arbeitgeber in Gadebusch und lies sich vom Geschäftsführer Steffen Timm in die Geheimnisse der Industrie 4.0 einweihen. Beeindruckend.

Linksfraktion fordert Information und Aufklärung zur Deponie Ihlenberg im Kreistag

Die Linksfraktion im Kreistag Nordwestmecklenburg hat Informationen zu den Vorgängen auf der Deponie Ihlenberg und die Vorstellung des unabhängigen Gutachtens auf die Tagesordnung der Kreistagssitzung am 6. Dezember gesetzt.

Dazu sollen Vertreter der Landesregierung, der Geschäftsführung der landeseigenen Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft mbH (IAG) sowie die Verfasser des unabhängigen Gutachtens – welches laut Landesregierung bis zum 30. November vorliegen soll – in öffentlicher Sitzung aussagen. Linksfraktion fordert Information und Aufklärung zur Deponie Ihlenberg im Kreistag weiterlesen

Kreisparteitag: Es stinkt zum Himmel

Sondermülldeponie Ihlenberg – Klarheit und Wahrheit statt weiterem Kompetenzgerangel

DIE LINKE Nordwestmecklenburg fordert die Landrätin auf:
  1. durch das Umweltamt des Kreises den Vorwürfen der Nichteinhaltung von Grenzwerten von Giftmüll unverzüglich nachzugehen. Die mögliche Gesundheitsgefährdung von MitarbeiterInnen der Deponie und von Menschen in der Region muss ausgeschlossen werden. Ein Verstecken hinter unterschiedlichen Zuständigkeiten und Kompetenzen zu Lasten der Menschen muss beendet werden.
  2. als Aufsichtsratsmitglied der landeseigenen Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft mbH (IAG) alles daran zu setzen, die Giftmüllverschickung aus Italien zu stoppen. Die öffentliche Kritik der SPD-Landrätin am CDU-Ministerium ersetzt nicht das Handeln.
  3. einen sofortigen Stopp weiterer Giftmülleinlagerungen in der Deponie bis zum Ende der Untersuchungen durchzusetzen. Es darf nicht sein, dass durch weitere Einlagerung von Giftmüll möglicherweise bestehende Zustände vertuscht werden.
  4. öffentlich klar Stellung zu beziehen, ob und welche Maßnahmen durch den Kreis angeordnet werden und wurden seit dem Bekanntwerden der neuen Vorwürfe.
  5. bei der Landesregierung endlich einen verbindlichen Zeit- und Durchführungsplan zur baldigen Schließung dieser Sondermülldeponie einzufordern – unabhängig von der Frage der jetzt erhobenen Vorwürfe.
  6. den Schutz der Gesundheit der Menschen im Landkreis in den Mittelpunkt des Verwaltungshandelns zu stellen.

Die Fraktion DIE LINKE im Kreistag Nordwestmecklenburg wird gebeten, eine Befassung im Kreistag bzw. eine Sondersitzung des Kreistages zu diesem Thema zu erwirken und die Landrätin und die Landesregierung zu einer öffentlichen klaren Stellungnahme aufzufordern. Kreisparteitag: Es stinkt zum Himmel weiterlesen

Kreisparteitag DIE LINKE tagt in Grevesmühlen

Ehrenmitgliedschaft für Dr. Martina Bunge

Am Samstag den 17.11.2018 tagt der Kreisparteitag DIE LINKE Nordwestmecklenburg in der Malzfabrik Grevesmühlen. Auf der Tagesordnung stehen neben der Wahl der Delegierten zur Aufstellung der Liste zur Europawahl auf Bundesebene auch die erste Beratung zum Kreistagswahlprogramms und die Verabschiedung der früheren Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Sozialministerin des Landes Mecklenburg Vorpommern Dr. Martina Bunge. Aus gesundheitlichen Gründen wird sie sich zukünftig an ihrem Wohnort Warnemünde für die LINKE Rostock engagieren.

Für ihr langjähriges Wirken in der LINKEN, ihr hohes Engagement für die Region und den Kreis und ihr weiterhin hochgeschätzter Rat wird Dr. Martina Bunge mit einer Ehrenmitgliedschaft des Kreisverbandes Nordwestmecklenburg gewürdigt. Als Ehrenmitglied wird sie auch in Zukunft zu allen Veranstaltungen des Kreisverbandes eingeladen und kann dem Kreisverband weiterhin beratend zur Seite stehen.

Auch ein Antrag zur Situation auf der Deponie Ihlenberg steht auf der Tagesordnung. Horst Krumpen dazu: „Wir fordern die Landrätin auf, endlich alles zu unternehmen, um die Menschen in der Region zu schützen. Es ist inakzeptabel, dass den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis schon wieder ein Schauspiel von Kompetenzfragen, Handlungsunwilligkeit und Schuldzuweisungen auf andere Ebenen, vorgeführt wird. Dieses Schauspiel ersetzt nicht das dringend notwenige Handeln zum Schutz der Gesundheit der Menschen in der Region. Die Giftmüllverschickung quer durch Europa muss beendet werden und die Einhaltung von Grenzwerten muss auch und gerade für eine landeseigene GmbH gelten. Frau Weiß muss endlich zu echter Aufklärung ihren Beitrag leisten und tätig werden.“

Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Diese Frage, die eigentlich jeder halbwegs vernünftige Mensch mit »Nein« beantworten würde, wird in den Massenmedien, insbesondere den einschlägigen Blättern, in Richtung einer Bedrohung aus dem Osten hin beantwortet. Die NATO führt derzeit das größte Manöver seit dem Kalten Krieg, »Trident Juncture 2018«, in Norwegen durch.

Kai Ehlers, Jahrgang 1944, studierter Germanist, Theaterwissenschaftler, Journalist und Publizist aus Hamburg, half uns, dieses Thema in historischem und aktuellen Kontext zu betrachten, nicht zuletzt die Grundfrage »Cui bono?« – Wem also nützt dieses Russland-Bashing? – umfassend zu beantworten.

Seit Anfang der 80er Jahre beschäftigt sich Kai Ehlers mit den Veränderungen in der sich dem Ende zuneigenden sowjetischen und den Umbrüchen im Russland der postsowjetischen Ära. Von 1983 an unternahm er viele Reisen durch Russland, die Mongolei und China, forschte seit 1989 in Zentralasien, Sibirien  und Fernost, initiierte eine Reihe von Kongressen zur Transformation Russlands.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und DIE LINKE Amt Gadebusch  luden am Abend des 2. November zum Vortrag und anschließender Diskussion in der Museumsanlage am Schlossberg in Gadebusch ein. Das Interesse an diesem Thema war groß, etwa 50 bis 60 Teilnehmer kamen zur Veranstaltung, zu deren Ende die Frage klar beantwortet werden konnte: Nein, die Russen wollen keinen Krieg!

Beitrag von Udo Müller

DIE LINKE Kreisverband Nordwestmecklenburg