Die Linke Fraktion Presse Partei Wahlen Kontakt Service

aktuellweitere Nachrichten KalenderVideoclips

 

Nachrichten // Kreistag Nordwestmecklenburg, 17. Dezember 2009

Verständigung im Umgang mit der NPD

Die Kommunal-, Europa- und Bundestagswahlen in diesem Jahr haben gezeigt, dass rechtsextreme Parteien ein Stammwählerpotential haben. Hinzu kommen mal mehr, mal weniger Protestwähler. Doch die Mehrheit der „Rechtsaußenwähler“ teilt die rassistischen und nationalistischen Auffassungen dieser Parteien.


Auch in unseren Kreistag haben erstmalig zwei Abgeordnete der NPD Einzug gehalten. Sie genießen zwar keinen Fraktionsstatus, wissen aber durchaus um ihre Rechte in der Kommunalpolitik, sind sehr gut vorbereitet und sicher auch mit anderen Nazis in Mecklenburg-Vorpommern vernetzt.

Auf Initiative der Linksfraktion haben sich die demokratischen Parteien über den Umgang mit der NPD im Kreistag verständigt. Die parlamentarische Auseinandersetzung ist natürlich nur ein kleiner Baustein im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Antifaschismus heute erfordert, konsequent weiter für ein Verbot der NPD zu wirken, weil sie gegenwärtig der wichtigste Kristallisationspunkt des Neofaschismus in Deutschland ist. Auch ein gewisser Grad an (öffentlicher) Auseinandersetzung mit dem „Gedankengut“ der Nazis und ihren „einfachen“ Antworten ist in meinen Augen nötig.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten haben eine Kampagne unter der Titel initiiert „5000 Gründe für ein NPD Verbot“. Über die Internet-Seite: www.npd-verbot-jetzt.de  oder unter der Anschrift: VVN/BdA, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin kann sich jeder mit ernsten, ironischen oder emotionalen Texten, Fotos, Zeichnungen oder anderen medialen Formen beteiligen.

Björn Griese für die Kreistagsfraktion

 

 

Zurück zur                             Übersicht
Seite   zurück Seite   vorwärts
Seite   drucken Seite   versenden

 

Ende