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wahl 2010

 

Kommunalpolitik ist für mich Wettbewerb um beste Arbeits- und Lebensbedingungen für die Bürgerinnen und Bürger meiner Stadt! Diesem Wettbewerb stelle ich mich mit klaren Positionen:
 

Wismar ist lebenswert

Unsere Stadt ist nicht einfach nur der Ort, wo wir wohnen. Sie bietet Geborgenheit für glückliche Kindheiten, ist Quelle für Bildung und Kultur, für Kraft und Frohsinn im Sport, und hier gibt es Arbeit. Für viele, aber nicht für alle. Und vor allem nicht immer von allem genug. Lebensqualität muss organisiert werden, mit politischer WEISS-heit, auch und vor allem im Rathaus!
 

Wismar steht für Industrie

Wismar ist der Industriestandort im Land. Gotik ist schön. Doch davon allein kann keiner leben. Zuerst muss produziert werden, dann kann man verbrauchen und genießen.
 

Wismar braucht mehr Arbeit

Zuerst kommen der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Sicherung von Einkommen. Wirtschaftsförderung heißt: Die Marktgesetze richtig ausnutzten und auch den Sozialbereich stärken, z.B. durch öffentlich geförderte Beschäftigung!
 

Wismar muss wieder Anschluss gewinnen

Viele Jahre war Wismar der Maßstab für die Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern. Seit einigen Jahren sind andere Teile des Landes aber erfolgreicher. Heute führen wir in der Arbeitslosigkeit, in der Abwanderung junger Leute, im Armutsrisiko, in der Überalterung der Bevölkerung und bei Schulabgängern ohne Abschluss. Das müssen wir wieder aufholen! Dafür brauchen wir auch neue Köpfe, die immer wieder neue Maßstäbe setzen!
 

Wismar ist ein Kraftpaket!

Damit Muskeln nicht erschlaffen müssen sie ständig trainiert werden. So geht es auch mit der Lebensqualität einer Stadt!
Doch Leistungsfähigkeit braucht Chancen! Sie sind zu organisieren, z.B. durch die engere Verbindung von Hochschule und Wirtschaft, von Stadt und Umland!
 

Wismar muss zukunftsfähig sein

Demographischer Wandel, Energiewende, Klimarisiko – die Stadt darf nicht die Zeichen der Zeit verschlafen, wenn sie im Wettbewerb bestehen will. Für die Schlüsselfragen der Zukunft brauchen wir klare Konzepte mit breiter politischer Zustimmung der Einwohner.
 

Wismar wird eine lernende Stadt

Vieles ist besser zu machen, als bisher. Dafür muss einiges neu gelernt werden. Das heißt: Wismar lernt für die Zukunft! Das gilt für „lebenslanges Lernen“ ebenso, wie für eine engere Beziehung von Stadt und Hochschule.
 

Wismar hat ein unverwechselbares historisches Erbe

Geschichte schafft eine starke Identität durch aktive Aneignung und Auseinandersetzung. Wir leben in einem Schatz, der nur durch aktives Erleben und durch Tourismus Zinsen bringt!
 

Wismar ist eine offene Stadt

Unseren Gästen bieten wir Gastfreundlichkeit und Respekt. Sie erleben hier Bildung, Kultur und Erholung. Immer mehr Wismarer finden in diesen Wirtschaftsfeldern ihre Existenz.
 

Wismar und seine Nachbarn gehören zusammen

Zentren und Umland bilden eine Einheit. Das ist wichtiger als Kreisgrenzen! Eine vernünftige Politik fördert Kooperation statt Konfrontation!
 

Wismar soll kinder- und familienfreundlich sein,
eine Stadt für alt und jung!

Alle wollen lange leben, aber keiner will alt sein! Bei uns soll es sich aber lohnen, Familien zu gründen und in Würde alt zu werden. Dann hat auch die Jugend wieder eine Perspektive!
 

Wismar ist dynamisch!

Unsere Stadt ist mit viel Schwung in das neue Jahrtausend gestartet. Neuen Schwung bekommen wir vor allem durch neue Köpfe im Rathaus, die neue Ideen einbringen.
 
Das sind meine politischen Leitplanken. Zusammen mit den Ideen der Bürgerinnen und Bürger ist gemeinsam viel zu erreichen, für uns alle. Dafür: WEISS-heit ins Rathaus!

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Wolfgang is en Wismarschen Jung

GerdaWolfgang Weiß is en Wismarschen Jung, he wier fiefuntwindig Johr uns Nawer, bevör he to sien Studium na Griepswold güng. Sien Heimatstadt Wismar hett he nie vergetten. Mit siene Studenten besöcht he noch hüt siene Heimatstadt und freut sick, wie schön Wismar worden is.
Dat wier em to günnen, hier Bürgermeister to warden, dorbi sall he oewer nie vergetten, dat he dat Wohl de Minschen ümmer in` t Og behölt.
Gerda Liebscher aus Wendorf

Pressespiegel

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22. Februar 2010 Leserbrief, Seite 2

Beschäftigungsgesellschaft muss erhalten bleiben

Zum selben Thema: Nachrichten über unsere Werften erzeugen im Moment Gefühle wie auf einer Achterbahn. Meldungen über geplatzte Gespräche – z.B. in Russland – wechseln sich fast im Tagesrhythmus mit Informationen ab, die wieder etwas Mut machen, z.B. Reederei Beluga. Solange es auch nur den geringsten Anlass für Hoffnungen auf neue Aufträge gibt, muss die Beschäftigungsgesellschaft unbedingt fortgeführt werden, bis die Arbeit an neuen Schiffen wieder aufgenommen werden kann. Ein völliger Neuanfang wäre viel teurer! Dafür muss vielleicht auch einmal etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Das dafür nötige Geld kommt gerade von oben: Steuerfluchtmillionen!
Wolfgang Weiß, Kreutzmannshagen

 

 

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